Jugend-Mountainbike | Logbuch

Nach den eisigen Temperaturen Anfang März kommen – bei 16 grad und leicht bewölktem Himmel – plötzlich Frühlingsgefühle auf. Was liegt da näher als sich mit dem Thema Fahrrad zu beschäftigen. Die Kinderräder sind verkauft und der freie Platz im Gartenhaus will genutzt werden …

Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)

Eigentlich braucht man ja mehrere Fahrräder: ein altes, das im Fall des Diebstahls nicht so ins Gewicht fällt, um bewquem zur U-Bahn oder S-Bahn zu kommen und eines für den Spaß am Radeln. Uns geht es um zweiteres (für den Weg zum Bahnhof tut es das alte BMX Rad). Ein Cross- oder Mountainbike für den Sohn (13 Jahre alt) soll es sein, mit 27,5 Zoll-Rädern.

#1 Beratung, Entscheidung, Kauf

Samstagvormittag machen wir uns auf den Weg mit dem Plan die Raldgeschäfte in der näheren und weiteren Umgebung abzuklappern und uns einen ersten Überblick zu verschaffen. Budget: 500 Euro (Kinderrad ist verkauft, Rest durch Sparschwein schlachten, Oma anpumpen, Eltern bearbeiten). Im zweiten Laden werden wir schon fündig. RABE Bike in Oberhaching. Hier habe ich vor ein paar Jahren auch mein Rad gekauft (ein Cube Crossbike). Findet mein Sohn ziemlich cool, außerdem nutze ich es kaum. Es steht also eine feindliche Übernahme unmittelbar bevor. Also auf in den Laden, der coole Räder hat. Allerdings liegen die meisten deutlich über unserem Budget. Aber an einem bleiben wir hängen. Grau, nicht auf Anhieb das ganz große wow, aber von knapp tausend Euro auf 630 reduziert. Mit Deore Schaltung. Das überzeugt. Und plötzlich war sie dann da. Die Liebe auf den zweiten Blick. Diskussion: überflüssig.

Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike Centurion Backfire Pro 600.27 (Foto: Hanns Gröner)

Viel wichtiger ist: kühlen Kopf bewahren und an das richtige – aber nicht zu viel – Zubehör zu denken. Schutzbleche (heute aus Plastik) vorne und hinten (damit nicht gleich alles voller Dreck ist wenn es mal regnet), ein gutes Schloss (damit man lang selbst Freude hat und diese nicht mit ungebetenen Nutzer teilen muss), eine Klingel und einen Stützständer. Die Auswahl ist groß, vor allem bei den Schlössern. Wir entscheiden uns für ein hochwertiges Zahlenschloss mit flexibler, geschützter Kette.

Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike – Zubehör (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike – ausgewähltes Zubehör (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)

Die Anbauteile werden gleich in der Werkstatt montiert. Da bleibt Zeit ein wenig abzuschweifen: es gibt ja auch diese neuen tollen e-Bikes … Fahrräder mit eingebautem Rückenwind. Super Sache. Habe ich schon mal getestet und mit knapp 50 wird einem die sportliche Teilabstinenz inzwischen auch mehr oder weniger nachgesehen. Und dann fällt der Blick auf dieses schicke Teil. Wie ein Ferrari auf zwei Rädern. Cool. Aber bleiben wir beim Thema …

E-Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
E-Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)

Nach etwa 30 Minuten ist „unser“ Fahrrad fertig. Wir waren nicht die Einzigen, die auf die Idee gekommen sind, früh in der Saison ein Rad zu kaufen. Der Laden war gut besucht und die Werkstatt hatte gut zu tun (ein Rad nach dem anderen kam heraus). Und dann „unseres“. Sohn ist glücklich. Papa auch.

Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike – mit montiertem Zubehör (Foto: Hanns Gröner)

Klar kommt die Frage, ob man denn nicht gleich mit dem Rad nach Hause fahren könnte. Ja, könnte man aber ohne Helm geht’s gar nicht und außerdem liegen die Schnitzel in der Pfanne (inzwischen ist es schon halb eins). Also: rein mit dem Ding in’s Auto. Ganz nach dem Motto „wer sein Fahrrad liebt, der … “ (oder so ähnlich).

Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)
Jugend Mountain Bike (Foto: Hanns Gröner)

Während ich schreibe wird schon die erste Testfahrt unternommen. Im 30. Gang wie ich höre!? Meines hat noch 24 (oder 21). Bin da wohl etwas hinterher…


Erste Pläne für den Sommer gibt es auch schon: München – Venedig mit dem Fahrrad. Gestern hat mich ein Leser meines Blogs kontaktiert und mich zu den Gegebenheiten in Venedig für Radfahrer gefragt (Räder auf den Schiffen erlaubt? etc.). Was für ein Zufall …

Wir behalten das mal im Auge. Vielleicht wird es ja was – zumindest mit einer Teiletappe. Hier schonmal der Link: Muenchen-venezia.info


Fakten und Zahlen:

Bike:

Zubehör:

  • Schutzblech MTB SKS Steckblech 26“/27,5“ X-Blade Hinterrad (18 €)
  • Schutzblech MTB SKS Steckblech 26“/27,5“ X-Blade Vorderrad (16 €)
  • Schloss Abus Tresor black Kette mit Zahlenschloss (35 €)
  • Ständer Rahmenmontage Cube RFR Trekking KSA 18 M6 (20 €)
  • Glocke – Cube RFR Schwarz (4 €)

Danke an Rabe Bike für die freundliche Unterstützung

coming soon (in Planung)

#2 Die ersten Touren

#3 Mit dem Bike von München nach Italien

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.