Über mich

Wie alles kam

Reisen. Sport. Filmen. Fotografie. Aus Leidenschaft.

Reisen

… war mir praktisch in die Wiege gelegt. Mein Vater bereiste beruflich den Süden Deutschlands in Bayern und Baden-Württemberg. Die ersten Urlaubsreisen zusammen mit meinen Elter brachten mich im Sommer nach Bibione, Jesolo, Cavallino und an den Wörthersee. Im Winter ging es nach Bad Gastein, Lech, Lenzerheide, Laax oder nach Südtirol. Später, in den Achzigerjahren, machten wir Schiffsreisen nach Spanien, Tunesien, Griechenland, Türkei, Marrokko, Frankreich und sogar nach Bulgarien und die damalige UDSSR.

Geflogen sind wir erst spät und selten. Ich war fast 18 als ich zum ersten Mal in einem Flugzeug saß: zuerst nach Kreta, später dann nach Antalya und Brindisi (Apulien).

Ab Anfang Zwanzig zog es mich nach Nord- und Süditalien oder nach Griechenland. Ein erster Rucksackurlaub ging über Athen und Piräus auf die Kykladeninseln Paros, Ios und Mykonos. Drei Wochen Freiheit in der Sonne. Der einzige Termin war das Datum des Rückfluges. A Traum. Es folgten die ersten Fernreisen nach Thailand, Hong Kong, USA und Costa Rica.

Neben Urlaubsreisen waren gemeinsame Fahrten mit der Fußballmannschaft ein besonderes Erlebnis: zusammen fuhren wir kurz nach der Wende nach Berlin und Dresden sowie auf das Sudelfeld, in den Bayerischen Wald und in unser langjähriges Trainingslager in die Nähe von Bad Füssing in den Haslinger Hof.

Kurzreisen zu besonderen Spielen meines Lieblingsvereins – dem FC Bayern – waren ganz besondere Highlights: unvergessen bleibt das – leider verlorene – Championsleague Finale 1999 in Barcelona. Auch 2010 in Madrid (gegen Inter Mailand) waren wir nicht erfolgreich. Einige Siege und Niederlagen im DFB Pokalfinale durfte ich in Berlin erleben. Unter anderem 2013 den Gewinn des so heiß begehrten „Triple“. Die Krönung meiner „Fußballreisen“ war das Finale der Klub WM 2013 in Marrakesch.

Auch beruflich war ich immer viel unterwegs: zunächst als Mitarbeiter im Vertrieb im Raum München. Ein Traineeprogramm brachte mich ab 1998 für mehrere Wochen oder Monate nach Hamburg, Prag, Bratislawa und Budapest. Beruflich reiste ich in den Folgejahren nach Budapest, Zagreb, Prag, Bratislawa, Warschau, Sofia, Bukarest, Istanbul, Moskau, Wien und Berlin.

Kindheit, Jugend, Berufsleben: irgendwie scheint oder ist das Leben eine Reise.

Erste Schritte in der Fotografie

Mit dem Fotografieren begann ich in der Kindheit. Meine erste Kamera war eine „Pocketkamera“ mit der man für damalige Verhältnisse schon tolle Fotos machen konnte. Alles war so einfach wie heute beim iPhone. Einfach abdrücken. Fertig. Erste „Aufträgsarbeiten“ waren dann Portraits von „Kegelbrüdern“ meiner Eltern. Hergestellt auf einem Wochenendausflug nach Brixen in Südtirol. Mit einer Polaroid Sofortbildkamera. Diese war ein Geschenk zur Kommunion im Jahr 1978.

Eltern historische_-Hansi Schiff-2

Upgrade Film

Auf einer weiteren Reise – Hammamet, Tunesien, ich war damals 14 Jahre alt – lernte ich beim Tischtennisspielen ein Mitglied eines Filmclubs aus Bad Reichenhall kennen.Er erzählte mir, dass sie hier in Tunesien einen Film mit dem Titel „Ein Bayer in Tunesien“ drehen. Den Film habe ich leider nie zu sehen bekommen. Doch das „Filmfieber“ war in mir entzündet. Und ich hatte Glück: mein Vater hatte auf dieser Reise beides dabei, eine Foto- und eine Videokamera. Freundlich gestimmt überlies er mir die Filmkamera – eine Braun Nizzo Super 8 – und so begann ich ab unserer nächsten Station in Capri zu filmen. Erste Filmmusik: Azzurro … zu Faraglioni, blauer Grotte usw. Weitere Urlaubsfilme wie „Rund um Westeuropa“, „Östliches Mittelmeer und Schwarzes Meer“, „Skifahren“ und „Traum von der Toskana“ folgten. Das Rohmaterial schnitt und montierte ich im Keller mit Schere, Kleber und Klebepresse. Die fertig montierten Filme brachte ich „zum Sauter“ um zwei Tonspuren zur späteren Nachvertonung anbringen zu lassen. Alles in allem kein billiger Spaß…

Berufswahl: Kameramann oder Filmemacher

Beides wurde ich erstmal nicht. Es kam viel besser: nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und dem Grundwehrdienst erlernte ich meinen – neben Kameramann zweiten – Wunschberuf: Versicherungskaufmann. Nein, das ist kein Witz!

Die Jahre zwischen 1986 und 2001 waren – filmisch gesehen – eher unterbelichtet. Nach Super 8 kam Video und damit erstmal eine qualitative Verschlechterung. Ich hätte neue Geräte kaufen müssen. Das alles kostete viel Geld und war für mich als Berufsanfänger nicht machbar. Super 8 wurde zu kompliziert und ebenfalls teuer. Hinzu kam, dass man als Jugendlicher und Berufsanfänger andere Dinge im Kopf hat, als Filme zu machen. Filme, die außer der Familie im Grunde niemand sehen wollte. Verbreitungsmöglichkeiten wie wir sie heute kennen – YouTube, Facebook etc. – gab es damals nicht.

Camgaroo Award Urkunde 2003 Video meets Music

Erst die Fahrt aufnehmende Digitalisierung um 2001 herum hauchte auch meiner einstigen Leidenschaft wieder Leben ein. Und das so richtig! Meine erste digitale Kamera war eine Panasonic NV-MX300 mit 3CCD Chip und Leica Optik. Mit dieser begann ich in Budapest zu filmen. Später filmte ich mit ihr meine ersten bezahlten Aufträge und gewann einen Preise beim „Camgaroo Award 2003“. Mein Film „Visioni di Venezia“ belegte den dritten Platz zum Thema „Video meets Music“.

Im Januar 2004 legte ich mir die erste richtige „semiprofessionelle“ Kamera zu. Die Legende von Sony VX2100. Ein traumhaft schönes Gerät wie ich fand. Mit ihr filmte ich  die Aufnahmen zu meinem Film „die globale Lebensart“ mit dem ich den zweiten Platz beim Camgaroo Award 2006 zum Thema „Video meets Lifestyle“ belegte.

Camgaroo Award Urkunde 2006 Video meets Lifestyle

Ab etwa 2006 ging eine Ära zu Ende. Der PAL Standard und damit auch das 4:3 Bild wurde ersetzt durch hochauflösende Formate. Bezahlbar war zunächst das HDV Format welches später durch eine Vielzahl neuer Kamerasysteme und dem immer günstiger werdenden Full HD Format ersetzt wurde. Technisch zog ich mit entsprechenden Kameras nach bis ich letztlich bei der Sony EX1, Canon 5D und Panasonic GH4 landete.

Über die Jahre entwickelte ich ein kleines aber feines Unternehmen „Digital-Video-Projekte“. Insgesamt war ich seit 2003 für über 180 Kunden in etwa 500 Projekten erfolgreich tätig. Parallel belegte ich eine Vielzahl an Kursen und Seminaren der Bavaria Film sowie der Münchner Filmwerkstatt. Meinen Hauptberuf als Versicherungskaufmann im Bereich Rückversicherung gab ich nie auf.

Heute

Zu Beginn 2018 wechselte ich in eine neue hauptberufliche Tätigkeit in der ich meine beiden langjährig ausgeübten Berufsfelder Film und Versicherung vereinen kann. In meinem neuen Aufgabengebiet ertselle ich digitale Lernmedien im Bereich der Vertriebsentwicklung.

In meiner Freizeit betreibe ich diesen Blog mit dem Ziel wertvolle Erfahrungen an Gleichgesinnte weiter zu geben und mich in der Aufbereitung und Strukturierung cross-medialer Inhalte weiter zu entwickeln.


 

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