Mit dem Wohnwagen zum Waginger See

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Die Idee mit dem Waginger See verdanken wir langjährigen Campingfreunden. Diese Familie hat sich auf dem Strandcampingplatz Waging einen Dauerstellplatz gebucht und ein richtiges kleines Anwesen dort errichtet. Nun wurde es Zeit für einen Besuch.Im Laufe des Samstag fahren wir am letzten Septemberwochenende über die Salzburger Autobahn Richtung Traunstein und weiter nach Waging. Der Irschenberg macht unserem Mazda mit 115 Benziner-PS wie üblich zu schaffen aber zum Glück ist die Steigung nicht allzu lang und so erreichen wir im dritten Gang in nur wenigen Minuten die Ausfahrt Irschenberg. Von hier geht es wieder bequem bergab in Richtung Chiemgau.

Strandcamping Waging am See

Gegen 15 Uhr erreichen wir den Strandcampingplatz Waging am See. Am Check-in werden wir freundlich empfangen. Wir erhalten einen Plan auf dem alle freien Stellplätze markiert sind und dürfen uns einen freien Platz aussuchen. Anschließend erledigen wir die Formalitäten.

Es ist herrlich mild und ruhig. Unsere Freunde haben den Nachmittag für Aufräumarbeiten geplant, da wollen wir nicht länger stören und verabreden uns zum Abendessen im Restaurant am See. Den Nachmittag genießen wir bei einem Kaffee auf der Terrasse des Restaurants.

Nachmittage im September laden so manchen noch zum Baden ein. Vor allem in einem der wärmsten Seen Bayerns. Abends und Nachts dagegen wird es ordentlich kalt. Zeit also nach gut einem Jahr die Heizung in Betrieb zu nehmen.

Die Heizung

Ich verbinde die Gasflasche mit der Gasleitung im Stauraum, drehe die Regler für Heizung und Gebläse auf eine niedrige Stufe und drücke den „Startknopf“. Es macht eine Zeit lang „klack-klack“ aber der Brenner will nicht so recht starten. Möglich, dass die Gasflasche nicht mehr genug Füllung hat. Praktisch: gleich um die Ecke außerhalb des Platzes gibt es einen sehr freundlichen Hof, der alle möglichen Gasflaschen im Angebot hat. Ich zahle für eine graue gefüllte Stahlflasche 65 Euro und bin guter Dinge, die Heizung nun in Betrieb nehmen zu können. Ich trenne die offenbar leere Flasche von der Gasleitung und schließe die volle Flasche an. Nach ein paar Sekunden sehe ich die Flamme im Brenner. Ein Tipp für alle, die auch zum ersten Mal ihre Heizung in Betriebnehmen: einfach ein bis zwei Stunden bei voller Stufe laufen lassen und dabei die Fenster des ohnwagen geöffnet halten. Das könnte Euch den etwas unangenehmen Geruch einer nagelneuen Heizung (und Kritik aus den Reihen der Mitreisenden) ersparen. Wir hatten das leider versäumt und die Heizung auf normaler Flamme laufen lassen…

Zu Abend essen wir wie verabredet mit unserem Freunden im Lokal am See (dem ehemaligen Restaurant des bekannten Fernsehkochs Alfons Schuhbeck) .

Sonntag

Bei kleinerer Flamme (2-3) und Gebläse hält die Heizung den Wohnwagen angenehm warm. Wegen des schon erwähnten Geruchs stehe ich etwas in der Kritik;-) Aber immerhin haben wir einen Platz ganz in der Nähe des neuen Waschhauses (3) ausgesucht. Hier ist die Morgentoilette für einen Campingplatz schon richtig luxoriös. Ein schönes, großzügiges Gebäude mit großen Waschräumen getrennt von den Toiletten. Besser geht es nicht.

Während sich unsere Freunde weiteren Aufräumarbeiten hingeben, entscheiden wir uns für ein Frühstück im Ort Waging. Gleich bei der Minigolfanlage entdecken wir ein nettes, auf den ersten Blick eher unscheinbares und etwas verstecktes, Kaffee.

Frühstücken im Café Haslberger

Eine gute Viertelstunde geht man vom Campingplatz zu einem netten Café gleich bei der Minigolfanlage. Hier gibt es ein gepflegtes, reichhaltiges Sortiment an frischem Gebäck, Kuchen, Säften und verschiedenen Frühstücksangeboten.

Die Eigentümer legen legen großen Wert auf Qualität, Frische und die verarbeiteten Produkte. Cappuccino (der Kaffeerösterei Dinzler), Kamillentee, Frühstücksteller – alles sehr lecker und ansprechend zubereitet. Sehr schön und ruhig sitzt man auch auf der Terrasse des Café Haslberger.

Nach dem Frühstück geht es wieder zurück an den See. Wir genießen die Mittagssonne und machen uns am früheren Nachmittag wieder auf die Heimreise.

Waging am See (Foto: Hanns Gröner)
Waging am See (Foto: Hanns Gröner)

Tipps, Fakten & Zahlen

Streckenvarianten

https://goo.gl/maps/xx7BFa4mJeq

Campingplatzgebühren

Stellplatz 12,50 Euro (Kategorie B)

1 Erwachsener 6,80 Euro

1 Jugendliche 5,80 Euro

Spätabreise bis 18 Uhr 10,00

 

 

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