Mit dem Camper zur Sella Ronda

Corvara ist für Camper ein idealer Einstieg in die Sella Ronda. Der Campingplatz liegt praktisch direkt im Skigebiet und Corvara ist von München aus in gut dreieinhal Stunden erreichbar …

Anreise

Unsere Reise startet in München. Über die Autobahn fahren wir mit dem nagelneuen Pössl 2 Win Plus (Verleiher: CSL Reisemobile, Brunnthal) vorbei an Kufstein, Innsbruck, Brenner, Sterzing bis zur Autobahnausfahrt Brixen. Von hier geht es weiter auf der Landstraße nach St. Lorenzen und dort – an einer Abzweigung kurz vor Bruneck – biegen wir rechts ab bis wir nach knapp 40 Kilometern Corvara erreichen.


Camping Colfosco


Um den Campingplatz zu erreichen fahren wir vorbei an der Boé-Bahn in Richtung Grödner Joch. Kurz nach dem Ortsausgang von Corvara biegt man links ab in Richtung Campingplatz.

Dolomitenreise mit dem Wohnmobil im März 2017 | Foto: Hanns Gröner
Camping Colfosco | Foto: Hanns Gröner

Der Campingplatz ist um diese Zeit noch mäßig besucht und man findet problemlos einen Platz – auch nah am Waschhaus. Dieses ist angenehm warum beheizt und sauber. Wir sind mit dem Platz und seiner Lage unterhalb der Seilbahn zwischen Corvara und Colfosco sehr zufrieden. Um von hier zu den Beförderungsanlagen in Corvara zu kommen, nimmt man am besten den Skibus (fährt allerdings nicht allzu oft) oder fährt mit dem eigenen Fahrzeug.

Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Busverbindung Camping Colfosco Corvara – Boé im März 2017 (Foto: Hanns Gröner)

Skipassbüro und Seilbahnen in Colfosco erreicht man auch zu Fuß. Von Hier aus kann man dann die Sella Ronda sowohl in Richtung Corvara als auch Richtung Wolkenstein fahren. Bequem ist, dass man mit den Skiern fast bis zum Campingplatz fahren kann (siehe Satelitenbild, wir haben es noch nicht ausprobiert).


Die Sella Ronda



Corvara – Passo Campolongo – Arabba


Wir sind gegen 8:30 an der Bahn und besorgen uns den Dolomiti Superskipass (Preisliste 2017 / 2018). Wichtig: der regionale Skipass für Alta Badia (etwas günstiger) reicht für die Sella Ronda nicht, weil man das Skigebiet von Alta Badia verlässt!

Blick auf Corvara - Fahrt zum Piz Boé
Blick zurück auf Corvara – Fahrt zum Boé (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Boé Bergstation – mit dem Zauberteppich gehts weiter (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Boé zum Campolongo (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Von der Bergstation des Boé fahren wir weiter zum Campolongo (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil 2017 (Foto: Hanns Gröner)
Kurzer Foto-Stop zwischen Boé und Arabba (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil 2017 (Foto: Hanns Gröner)
Zwischen Boé und Arabba – Blick auf die Abfahrt vom Belvedere / Pordoijoch nach Arabba (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil 2017 (Foto: Hanns Gröner)
Zwischen Campolongo und Arabba – Blick auf die Abfahrt vom Belvedere / Pordoijoch nach Arabba (rechts) und links auf die Porta Vescovo (Foto: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Zwischen Campolongo und Arabba – Blick zurück Richtung Boé (Foto: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Zwischen Campolongo und Arabba – Blick auf Arabba (Foto: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Bequem überquert man Arabba heute mit dem Sessellift um zur Talstation der Seilbahn zur Porta Vescovo zu kommen (Foto: Hanns Gröner)

Arabba – Pordoijoch – Belvedere – Lupo Bianco


Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Mittelstation zur Porta Vescovo (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Wegweiser
Von der Mittelstation aus kann man einen spektakulären Abstecher zur Marmolata machen (Archivfoto: Hanns Gröner)

Wer rechtzeitig dran ist und sicher auf den Skiern steht, kann hier einen Abstecher Richtung Malga Ciapela zur Marmolata machen. Je nach Tageszeit und Andrang an der Seilbahn (3 Sektionen) sollte man gut eineinhalb Stunden oder mehr einplanen! Näheres zur Marmolata findet Ihr in meinen früheren Beiträgen aus 2016 und 2017.

Auf der Sella Ronda muss man nicht von Berg zu Berg oder von Ort zu Ort hetzen. Es lohnt sich die tollen – und zum Teil recht schweren – Nordabfahrten von der Porta Vescovo nach Arabba zu fahren. Auch im Frühjahr herrschen hier noch sehr gute Schneebedingungen.

Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomiten mit dem Wohnmobil-5321Dolomiten mit dem Wohnmobil-5320 Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Bergstation Porta Vescovo (Foto: Hanns Gröner)
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Blick von der Porta Vescovo zur Marmolata (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomiten mit dem Wohnmobil-5321Dolomiten mit dem Wohnmobil-5320 Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Skigebiet Arabba (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomiten mit dem Wohnmobil-5321Dolomiten mit dem Wohnmobil-5320 Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner) Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Einfahrt zur Abfahrt Richtung Arabba mit Blick auf die Sellagruppe (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Sessellift zwischen Arabba und Pordoijoch (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Sessellift zwischen Arabba und Pordoijoch | Auf den Südhängen beginnt schon der Fühling während auf die Nordhänge noch so richtig zum Skifahren einladen | In der Bildmitte oben geht es hinüber zum Belvedere und Richtung Lupo Bianco (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Fodom Hütte unterhalb des Pordoijochs Richtung Arabba. Die Hütte bietet eine tolle Sonnenterrasse und leckeres Essen. Ideal zur Stärkung bevor wir weiter fahren Richtung Belvedere (Foto: Hanns Gröner)

Mit dem Sessellift direkt bei der Fodom Hütte geht es hinauf zum Belvedere…

Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Wegweiser am Belvedere (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Blick vom Belvedere Richtung Langkofel (Foto: Hanns Gröner)

Lupo Bianco – Sellajoch – Plan de Gralba – Wolkenstein


Um vom Belvedere in Richtung Wolkenstein zu kommen, muss (und sollte) man nicht nach Canazei abfahren. Am „Lupo Bianco“, in etwas zwischen Canazei und dem Pordoijoch, gibt es die Verbindungsbahnen  hinauf zum Belvedere und hinüber Richtung Sella Joch.

Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Blick zurück auf das Belvedere und die Marmolata (ganz hinten) vom Sellajoch (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Langkofel (Foto: Hanns Gröner)

Vom Sella Joch geht es über entspannte und angenehm zu fahrende „Ziehwege“ hinunter Richtung Plan de Gralba. Von hier kann man über den Piz Sella und den Ciampinoi oder direkt über einen Ziehweg nach Wolkenstein abfahren.

Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Piz Sella (Mitte) und Ciampinoi rechts hinten (Foto: Hanns Gröner)
Dolomitenreise mit dem Wohnmobil (Foto: Hanns Gröner)
Das Skigebiet von Wolkenstein (Foto: Hanns Gröner)

In Wolkenstein muss man ei wenig aufpassen, dass man die richtige Abzweigung zu dem kleinen Sessellift „Costabella“ erwischt. Nahe dem Hotel Stella, vis a vis vom Skipassbüro, fährt man mit dem Sessellift hinauf um von der Bergstation bequem die Talstation des Dantercepies zu erreichen.


Wolkenstein – Dantercepies / Grödnerjoch – Corvara


Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Dantercepies. Von hier kann man erst einmal die großartige Aussicht Richtung Langkofel und Seiseralm oder in Richtung Corvara genießen bevor man auf leichten Abfahrten nach Colfosco und Corvara abfährt.

Blick vom Dantercepies auf den Langkofel
Blick vom Dantercepies auf den Langkofel (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Bergstation Dantercepies
Bergstation Dantercepies (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara - Grödnerjoch
Vom Dantercepies nach Corvara – Grödnerjoch (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Vom Dantercepies nach Corvara
Vom Dantercepies nach Corvara (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Blick auf Colfosco
Blick auf Colfosco (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Blick auf den Camping Colfosco aus der Seilbahn Borest zwischen Colfosco nach Corvara (Foto: Hanns Gröner)
Mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda (Foto: Hanns Gröner)
Das letzte Stück von Colfosco nach Corvara fährt man mit der Seilbahn – oder direkt mit den Skiertn zum Camping Colfosco | mit den gelben Gondeln könnten wir die Tour erneut beginnen – aber nicht mehr um diese Uhrzeit  (Archivfoto 2016: Hanns Gröner)

Unser Fahrzeug:


Der Two Win Plus war für diese Tour ein hervorragender Begleiter. Für mich war es – nach einigen Touren mit größeren Reisemobilen – die erste Fahrt mit einem Pössl. Das tolle daran ist, dass sich der Wagen praktisch wie ein (etwas größerer) PKW fahren lässt. Er ist wendig und man kommt flott voran. Für zweit Personen ist das Platzangebot absolut ausreichend. Das Bett ist angenehm breit und in der Sitzgruppe hat man genug Platz zum Essen, Brotzeit machen und spielen. Die Skier laden wir durch eine Öffnung zwischen Stauraum im Heck des Fahrzeugs und dem Innenraum. Für einen Ausflug mit der ganzen Familie (vier Personen) ist der Pössl etwas klein. Aber für Ausflüge zu zweit sehr zu empfehlen.


Fazit:


Ich bin von den Dolomiten immer wieder fasziniert. Die Sella Ronda ist eine wunderbare und abwechslungsreiche Tour. Wir sind sie hier im Uhrzeigersinn gefahren. Aber es gibt auch die andere Variante: gegen den Uhrzeigersinn. Man fährt, je nach Richtung, zum Teil ganz andere Abfahrten und so kann man an mindestens zwei Tagen dasselbe Skigebiet mit ganz anderen Abfahrtserlebnissen genießen.

Zur Idee mit dem Wohnmobil zur Sella Ronda zu fahren, ist sicher meiner Leidenschaft für diese Art Urlaub geschuldet. Wer gerne mit dem Wohnmobil reist, wird es verstehen – und wer nicht, eben nicht. Wir hatten eine schöne Zeit zu Zweit und mussten uns um alles (Einkäufe für Frühstück und Abendessen etc.) selbst kümmern – was ebenfalls eine Menge Spaß macht. Ansonsten ist es einfach ein großes Stück Freiheit. Die Temperaturen und die Schneelage machten es zu einer völlig problemlosen Reise. Auch während der Nacht war es immer angenehm warm im Fahrzeug. Man sollte aber bedenken, dass die Tages- und Nachtemperaturen nicht allzuweit um den Gefrierpunkt schwankten. Im Hochwinter kann das anders aussehen …

Der Einstieg in Corvara ist, wenn man vom Norden (wie in unserem Fall) anreist, ideal – zumal es hier einen zentral im Skigebiet gelegenen Campingplatz gibt. Die Anfahrt erfolgt über eine gut befahrbare Straße, ohne größere Steigungen. Sonsten erreicht man die Tour auch sehr gut über Brixen / Klausen und das Grödnertal (Wolkenstein, St. Christina, St. Ulrich).

Ich freue mich auf’s nächste Mal – dann vielleicht in die Gegenrichtung …


Tipps:



Dank:


Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung durch:

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