Mit dem Wohnwagen am Caldonazzosee

Eigentlich sollte man es gar nicht weiter erzählen. Zwischen Südtirol und der Adria liegt ein kleines Paradies. Zumindest für diejenigen, die nicht den großen Rummel suchen und ein angenehmes Preis-Leistungsverhältnis zu würdigen wissen. Die Rede ist vom Caldonazzosee.

In den Pfingstferien machen wir für 4 Nächte hier halt und verbringen tolle Tage am Südufer des Sees. Der Strand ist nur mäßig besucht, das Wasser sauber und die Küche hervorragend. Und die Preise schonen die Urlaubskasse.

Den Ort Caldonazzo und die nahe gelegenen Campingplätze am See erreicht man recht bequem über die Autobahn bis Trient und von dort über die Schnellstraße.


Caldonazzo

Der Ort wirkt ein wenig verschlafen aber sehr angenehme. Es gibt ein paar wenige Supermärkte und ein ruhtes Ortszentrum mit Eisdiele (na klar, sind ja in Italien). Zentral gelegen ist auch der Bahnhof von Caldonazzo. Von hier ist man in etwa 30 Minuten in Trient. Die Zugfahrt ist in der familienfreundlichen Trentino-Card inbegriffen.


Caldonazzosee

Caldonazzosee im Juni 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Caldonazzosee im Juni 2019 (Foto: Hanns Gröner)

Wir haben den See (nur) am Südufer gegenüber des Camping Platzes genossen. Am Stand gibt es ein paar Bars und Restaurants sowie einen Bootsverleih. Näheres über den Caldonazzosee findet Ihr hier.


Camping Mario Village

Der Camping Mario Village ist ein sehr angenehmer, sauberer und gut gelegener Platz. Zum Strand muss man nur die Straße überqueren. Es gibt einen schönen großen Pool mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, ein gutes Restaurant direkt am Pool sowie ein großes Sport- und Aktivitätenprogramm. Auch ein Animationsprogramm für die kleineren und mittelgroßen Gäste gibt es – ohne dass dies aufdringlich wirken würde. Ein Platz der Marke „empfehlenswert“.


Auflug nach Trient

Es muss nicht immer Verona oder Rom sein! Auch die vielen kleineren oder mittelgroßen, oft nur vom Vorbeifahren bekannten, Städte Italiens sind sehr sehenswert. Das gilt auch für Trento! Mit dem Zug – ein moderner Nachverkehrszug verbindet Bassano di Grappa mit Trient – sind wir in gut 30 Minuten im Zentrum von Trient. Auch Fahrräder lassen sich bequem und problemlos transportieren.

Die sehr schöne Innenstadt ist nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt. Der Stadtturm und die Kathedrale San Vigilio sind umgeben von gemütlichen Einkaufsstraßen und Gassen.

Trient 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 – Domplatz mit Neptunbrunnen und Stadtturm  (Foto: Hanns Gröner)

Mit der Seilbahn (wie die Benutzung des Zuges ebenfalls in der Trentino-Card in begriffen) kann man zum Stadtteil Sardagna hinauf fahren und einen schönen Blick auf die Stadt, die Etsch sowie die umliegenden Berge genießen.

Trient 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 – Seilbahn nach Sardagna (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 – Blick aus der Seilbahn auf die Stadt an der Etsch (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 – Blick von Sardagna Richtung Süden (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Trient 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Caldonazzo Camping Mario 2019 (Foto: Hanns Gröner)
Caldonazzo See 2019 – Abendstimmung (Foto: Hanns Gröner)

 

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